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Ziele

Physik und Technik prägen unsere Umwelt, unseren Alltag und sind Motor der Weiterentwicklung unserer Gesellschaft.   Hauptziel unseres Physikunterrichts muss es daher sein, ein offenes und damit auch altersgerechtes physikalisches Weltbild zu vermitteln. Dies findet sich unter anderem in folgenden Schwerpunkten unserer Arbeit wieder:

  • Physik als Beitrag zur Aufklärung der Menschen über die Natur, die Technik und das Verhältnis des Menschen zu Natur und Technik,
  • Erkennen der Bedeutung der Physik für die Entwicklung der Menschheit in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft,
  • Wecken des Interesses an Physik und Technik,
  • Befähigung zu einem verantwortungsbewussten und einsichtigen Handeln und Entscheiden, Einsicht statt Halbwissen und Vorurteile,
  • Motivierung und Befähigung zur selbständigen Erweiterung des vermittelten physikalischen Grundwissens, um die neuen Kenntnisse und Fähigkeiten verantwortungsbewusst einzusetzen,
  • Entdeckung der Möglichkeiten und der Grenzen der menschlichen Fähigkeiten,
  • Ermunterung und Befähigung zu sachgerechten Stellungnahmen über physikalische Fragestellungen und Vermittlung der Einsicht, dass diese Stellungnahmen nie absolut, sondern stets nur vorläufig sind und einer ständigen Überprüfung bedürfen,
  • aber auch das Beherrschen wichtiger physikalischer Verfahren der täglichen Lebensbewältigung (z.B. Benutzung verschiedener Messgeräte oder technischer Geräte des Alltags).

 

Der Unterricht in Mittel- und Oberstufe

Alle Fächer, auch das Fach Physik, verfolgen sowohl kognitive als auch affektive und prozessorientierte Lernziele. Die Einheit von Kopf, Herz und Hand (Pestalozzi) ist prägendes Moment unseres Physikunterrichts.

Das Wechselspiel der Arbeitsweisen der Physik - Beobachten und Experimentieren, Darstellen und Interpretieren, Quantifizieren und Mathematisieren - spiegelt dies wider.

Das Experiment als zentrales Instrument der Erkenntnisgewinnung steht im Mittelpunkt des Unterrichts.

Teilungsunterricht in den Klassenstufen 7,8 (Regelzug) gewährleistet ein handlungsbezogenes Kennenlernen des Faches Physik.

Die Lösung einzelner physikalisch-technischer Probleme aus dem Alltag und den Interessenfeldern der Schülerinnen und Schüler statt eines zu strengen Festhaltens an der Fachsystematik soll in der Sekundarstufe I die Akzeptanz des Faches erhöhen und motivieren, sich vertieft mit physikalischen Fragestellungen zu befassen.

In der Klassenstufen 9 haben interessierte Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, die Physik im Kontext aller Naturwissenschaften zu erleben. Im Wahlpflichtfach Naturwissenschaften werden verschiedene fächerübergreifende und praxisorientierte Themen projektorientiert bearbeitet.

Während des zehnten Schuljahrs wird im Wahlpflichtkurs Physik ein physikalisches Praktikum durchgeführt. Die Schülerinnen und Schüler befassen sich mit der exakten Planung, Durchführung und Auswertung verschiedener Versuche. Die Bedeutung der Messung physikalischer Größen und der Einfluss von Messfehlern auf die Bewertung der Messergebnisse sind zwei wesentliche Schwerpunkte des Kurses. Neue fachliche Inhalte eignen sich die Schülerinnen und Schüler handlungsorientiert an.

In der Sekundarstufe II verlagert sich die Schwerpunktsetzung mehr und mehr in Richtung der inneren, systematischen Zusammenhänge physikalischer Erkenntnisse, ohne dass der Anwendungsbezug an Bedeutung verliert. Die Möglichkeiten und die Grenzen der klassischen Physik werden in großem Umfang thematisiert und münden letztlich in der Beschäftigung mit Kern- und Quantenphysik oder Relativitätstheorie. 

In der Kursphase (Klasse 11 und 12) kann Physik als Grund- oder Leistungsfach belegt werden. In den vergangenen Jahren  existierten stets zwei Leistungskurse und mehrere Grundkurse pro Jahrgangsstufe. Durch Kursfahrten, Exkursionen und die Einladung von Hochschuldozenten (Miet nen Prof!) erleben die Schülerinnen und Schüler das Fach Physik auch als Studienfach.

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